Höxter (TKu). Wenn bei einem Feuerwehreinsatz Menschen aus Höhen gerettet oder Brände in oberen Stockwerken bekämpft werden müssen, kommt häufig die Drehleiter zum Einsatz. Um diese sicher bedienen zu können, haben zehn Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Höxter erfolgreich den Drehleitermaschinistenlehrgang abgeschlossen. Die Ausbildung fand von April bis zum 20. Juni 2026 unter der Leitung von Kreisausbilder André Kasten statt. Im Verlauf des Lehrgangs wurden sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermittelt. Zu den Themen gehörten unter anderem Fahrzeug- und Gerätekunde, Unfallverhütungsvorschriften, Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, Einsatztaktik sowie die sichere Bedienung der Drehleiter.

Darüber hinaus wurde das Thema Notbetrieb behandelt, wobei die angehenden Drehleitermaschinisten lernten, wie die Drehleiter auch bei technischen Störungen oder Ausfällen einzelner Systeme betrieben werden kann, um die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs zu gewährleisten. Den Schwerpunkt bildeten umfangreiche praktische Übungen. Dabei trainierten die Teilnehmer das sichere Aufstellen und Bedienen der Drehleiter, Anleiterübungen an Gebäuden, Menschenrettungen aus Höhen sowie den Umgang mit besonderen Einsatzsituationen. Zum Abschluss mussten die Teilnehmer ihr Wissen in einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung unter Beweis stellen. Es war eine hitzige Prüfung in voller Einsatzmontur bei praller Sonne und Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius, die von den Teilnehmern mit Bravour bestanden wurde am vergangenen Samstag.
Nach erfolgreichem Lehrgangsabschluss verfügen sie nun über die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für den Einsatz als Drehleitermaschinist. Die Prüfung bestanden haben Christopher Döring, Tim Drüke, Torben Kampelmann, Alexander Loos, Julian Manz, Maximilian Schelhorn, Dennis Schlüter, Stefan Schlothane, Philipp Schröder und Lars Wendtker vom Löschzug Höxter und der Löschgruppe Brenkhausen. Am Lehrgangsende dankte Kreisausbilder André Kasten den Teilnehmern für die etlichen Stunden, die sie ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit geopfert haben.
Foto: Thomas Kube