1997 wurde im Kreis Höxter damit begonnen die Digitale Alarmierung für die Feuerwehr und den Rettungsdienst einzuführen.
Seit 1998 wird der Rettungsdienst und der Löschzug Höxter ausschließlich digital alarmiert.
Aber auch die Feuerwehren im Kreis Höxter wurden größtenteils mit digitalen Meldeempfängern ausgestattet.
Die Alarmierung erfolgt in einem vom Sprechfunk getrennten Funknetz im 2-m Bereich.
Hierzu dienen die bisher nicht genutzten Oberbandfrequenzen der 2-m Kanäle
25,27,34,39,50,53,55 und 56. Ein wesentliches Merkmal der Digitalen Alarmierung ist die Möglichkeit der Textübertragung von der Leitstelle zu den Einsatzkräften.
Im wesentlichen besteht das Funknetz aus meist mehreren digitalen Alarmumsetzern (DAU), einem oder mehreren digitalen Alarmgebern (DAG) als Leitstellengerät sowie den digitalen Meldeempfängern (DME).
Von dem digitalen Alarmgeber (DAG) wird die Alarmierung über Drahtzubringer an den "Master DAU" geleitet, dieser sendet die Alarmierung dann nach dem Schneeballprinzip in die anderen Funkzellen aus.
Die Alarmierung wird von den auf Empfang stehenden DAU`s gespeichert und nach einer definierten Zeit ausgesendet.
Durch dieses Verfahren ist es möglich alle digitalen Meldeempfänger eines Bundeslandes innerhalb von ca. 20 Sek. auszulösen.
Die Löschgruppen der Feuerwehr Höxter sind ebenfalls komplett mit digitalen Meldeempfängern ausgestattet, je nach Art des Einsatzes werden sie aber auch noch per Sirene alarmiert.
|