Höxter / 17.08.2018 (TKu). Die neue Rettungswache ist zwar noch nicht bezugsfertig, da sind allerdings schon die ersten Bewohner eingezogen – Wespen. Rettungsdienstmitarbeiter und Wespenexperte Thomas Kube hat diesen Bewohnern jedoch Hausverbot erteilt. Die Wespen haben ihr Domizil direkt am Dachgiebel unterhalb des Gerüstes errichtet. Um weiter arbeiten zu können, musste das Nest entfernt werden. Deshalb haben die Bauarbeiter die Feuerwehr verständigt. Um das Nest zu entfernen hat sich Oberbrandmeister Thomas Kube vorsichtig dem Nest über das Gerüst genähert und es komplett abgelöst. Die Wespen wurden samt ihrem kleinen Häuschen im Eilverfahren in eine Tüte gesteckt und in den Wald gebracht. Dort errichtete der Wespenexperte ihnen unter einer umgestürzten Tanne in etwa 1,50 Metern Höhe ein neuen Platz zum Leben. Das Nest wurde in die dichten Tannenzweige eingesetzt und mit einem Dach aus Holzrinde versehen, damit es nicht nass wird in dem ohnehin schon geschützten Bereich. Die neue Königin und die anderen Wespen haben zwar rund um die neue Rettungswache Hausverbot erteilt bekommen, durften aber an anderer Stelle weiterleben.

Höxter / 16.08.2018 (TKu). Um neue Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen und anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr in Höxter einen „Tag der Feuerwehr“ am Samstag, den 01. September ab 13 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Höxter Am Petriwall 19. „Wir haben eine reine Freiwillige Feuerwehr in Höxter. Eine Ausnahme regelt, dass hauptamtliche Kräfte für die Feuerwehr bisher nicht erforderlich sind. Um die Schlagkraft der Wehr auch die nächsten Jahre aufrecht zu erhalten, benötigen wir jedoch Nachwuchs“, sagt der Höxteraner Löschzugführer Steven Noble. Doch neue aktive Mitglieder zu finden, werde in der heutigen Zeit immer schwieriger, ergänzt Noble.

Höxter / 11.08.2018 (TKu). Ein Pkw liegt auf der Seite, daneben liegen Teddy „Freddy“ und seine Bärenfreundin „Abelina“, die beide dringend Notfallhilfe benötigen. Einige Meter weiter ist eine ganze Halle so stark verraucht, das man nicht einmal seine Hand vor Augen sehen kann – es brennt. So geschehen an der Feuerwehrwache in Höxter im Rahmen der Feuerwehr-Kinderferienpassaktion in diesem Jahr. Die Feuerwehrleute haben sich einiges für die 50 Kinder einfallen lassen, die zweieinhalb Stunden lang in drei Gruppen einen Einblick in die Arbeit der Rettungskräfte erhalten haben. Rettungsassistent Michael Rohn und Notfallsanitäterin Simone Seemann haben den Kindern zunächst einmal die Ausstattung des Rettungswagens erklärt. Dabei können sie auch auf der Trage einmal Probe liegen. Plötzlich piept der Meldeempfänger bei Rettungsassistent Michael Rohn – Es geht zum Einsatz!

Höxter / 04.08.2018 (TKu). Auf dem Freizeitsee Höxter-Godelheim wurde bei bestem Wetter das neue Rettungsboot des Löschzuges Höxter mit dem neuen Motor auf Herz und Nieren getestet und eingefahren. Die Kameraden sind dabei auf den neuen Motor praktisch eingewiesen worden. Gebübt wurden auch Rettungssituationen, bei denen die zwei nagelneuen Überlebensanzüge zur Schutz vor Kälte und Nässe ausprobiert und eingeweiht worden sind. „Alles in allem eine runde Veranstaltung“, berichtet Löschzugführer Steven Noble nach der Übung. Zur Pflege der Kameradschaft wurde anschließend am Freizeitsee der Gasgrill angeworfen.

Stahle / 04.08.2018 (TKu). Sauerstoff ist für Fische, andere Lebewesen und die biologischen Prozesse im Teich sehr wichtig. Es kann allerdings sein, dass es wie derzeit aufgrund des anhaltenden heißen Wetters im Teich nicht genug davon gibt. Deswegen half die Löschgruppe Stahle von der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit Kameraden der Löschgruppe Albaxen dem Fischereiverein Stahle, genauer gesagt, den Fischen im Kiesteich zwischen Albaxen und Stahle. „Grundsätzlich braucht ein Teich oder See mit Fischen keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr von außen. Wenn es beispielsweise genug sauerstoffproduzierende Pflanzen gibt, muss man nicht zusätzlich noch Sauerstoff in den Teich einbringen“, berichtet der zweite Vorsitzende des Fischereivereins und Feuerwehrmann Karl-Heinz Struck.

Kreis Höxter / 31.07.2018 (TKu). Am vergangenen Freitag haben wir gefragt: „Wer kennt dieses ehemalige Feuerwehrfahrzeug aus dem Kreis Höxter, das sich nun in Spanien befindet?“ Die Anfrage beruht auf der Bitte eines Spanischen Feuerwehrkameraden, der sich mit Fotos des Einsatzfahrzeuges an die Feuerwehr Höxter gewandt hat. Am Fahrzeugschlüssel steht die Nummer „HX4373“ zu lesen, bei der es sich um das Kennzeichen hätte handeln können. Nach einer Internetrecherche ist nun aber klar, dass das gesuchte Magirus-Fahrzeug zwar aus Deutschland stammt, aber nicht aus dem Kreis Höxter. Im Kreis Höxter waren drei solcher ähnlichen Fahrzeuge in Nieheim, Bad Driburg und Warburg stationiert, berichtet der ehemalige Höxteraner Feuerwehrmann und Magirus-Kenner Ulrich Sternberg. Behördenkennzeichen ohne Buchstaben im Autokennzeichen waren damals ausschließlich dreistellig. In Warburg hatte man damals aber ein eigenes Kennzeichen mit den Initialen „WAR“ und sowohl die Wehren in Bad Driburg und auch in Nieheim besitzen ihre Magirus-Einsatzfahrzeuge noch - zwar nicht mehr für Einsätze, aber für Ausstellungen etc..

Kreis Höxter / 27.07.2018 (TKu). Wer kennt dieses ehemalige Feuerwehrfahrzeug aus dem Kreis Höxter? Wo genau hat es gestanden? Diese Fragen stellen wir uns gerade. Der Hintergrund: Wir haben eine Anfrage aus Spanien (Sarxento Parque de O Morrazo) erhalten. Der Spanische Feuerwehrkollege Juan Jesus Mariño hat uns via E-mail angeschrieben, ob wir in Höxter das historische Feuerwehrfahrzeug noch kennen würden. Geschrieben hat Juan Jesus Mariño aus dem etwa zweieinhalbtausend Kilometer entfernten spanischen Urlaubsort am Atlantischen Ozean. Im Stadtgebiet Höxter hat das historische Feuerwehrfahrzeug aber nicht gestanden, können wir bestätigen. Das ursprüngliche amtliche Kennzeichen des Magirus-Eckhaubers mit Seilwinde lautete: HX-4373. Juan Jesus Mariño schrieb: "Hallo. Seit 6 Jahren habe ich ein Feuerwehrauto (Magirus Deutz). Es ist ein LF16. Sein Ursprung ist in Deutschland im Jahr 1964. Seine ursprüngliche Eintragung ist HX-4373. Ich möchte wissen, ob Sie diesen Lastwagen kennen." Wenn jemand dieses alte Fahrzeug wieder erkennt, kann er sich bei uns melden unter der Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ottbergen / 21.-22.07.2018 (TKu). Ein wirklich sportliches Highlight war das 7. ADAC-Weserbergpreis Revival in Ottbergen, das nach einjähriger Pause wieder zwischen Ottbergen und Bosseborn stattfand. Bereichert wurde diese Veranstaltung wieder einmal durch die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Ottbergen, mit ihrem Würstchen- und Getränkestand am schönsten Aussichtspunkt der Rennstrecke. Der Brandsicherheitsdienst musste in diesem Jahr nicht mehr gestellt werden, das übernahm eine private Organisation mit einem gemieteten Hilfeleistungslöschfahrzeug. Der Getränkestand war zwei Tage lang ein wahrer Besuchermagnet. Dabei kam auch ein letztes Mal der ausgemusterte Rüstwagen des Löschzuges Höxter zum Einsatz. Der alte RW2 unterstützte mit seinem eingebauten 20kVA-Stromerzeuger. Viele Sport- und Formelwagen, Old- und Youngtimer sowie andere „Hingucker-Fahrzeuge“ gingen an zwei Tagen an den Start in Ottbergen beim Bergrennen, für das die Landstraße 890 zwischen Ottbergen und Bosseborn komplett gesperrt wurde. Die Trainingsläufe fanden am Samstag statt, die Wertungsläufe der drei Startgruppen wurden am Sonntag gefahren.

Höxter / 18.07.2018 (TKu). 35 Kinder aus dem Ganztag der Petrischule Höxter besuchten die Feuer- und Rettungswache in Höxter. Die Kameraden der Feuerwehr zeigten und erklärten die Ausrüstung und die Feuerwehrfahrzeuge und führten eine bärige Rettung gemeinsam mit den Kindern durch, bei der Teddy „Freddy“ von einem Gerüst gerettet und anschließend medizinisch versorgt wurde. Der Feuerwehrkamerad Julian Manz demonstrierte eine vollständige Atemschutz-Ausrüstung und auch die Drehleiter wurde abschließend zu Demonstrationszwecken noch einmal vollständig aufgebaut. Der Morgen bei der Feuerwehr hat den Kindern sehr gut gefallen. In die Jugendfeuerwehr einzutreten wollen auch einige Kinder.

Würgassen-Höxter / 07.07.2018 (JJM). Am Samstag, den 7.7.2018 fand eine größere ABC-Übung auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerkes in Würgassen statt. Sonderkräfte aus dem Kreis Höxter, sowie aus den Kreisen Paderborn und Gütersloh übten hier eine Großschadenslage mit mehreren kontaminierten Verletzten. Es wurden verschiedene Dekontaminatiationsplätze (Dekon-P, Dekon-V und Dekon-G) aufgebaut um die verletzten Personen aber auch das eigene Personal sowie deren Gerät zu dekontaminieren. Zur Unterstützung der Einsatzleitung war auch der Einsatzleitwagen des Kreises Höxter (ELW2) vor Ort.

Lüchtringen / 06.07.2018 (TKu). Ein Beispiel, wie die Feuerwehr nicht nur bei Einsätzen sondern auch anderweitig im Ortsleben aktiv ist, demonstrierte die Löschgruppe Lüchtringen: Sie reinigte den Brunnen am Maurerdenkmal und richtete diesen wieder komplett her. Dazu kam auch ein C-Rohr zum Einsatz. Das Lüchtringer Maurerdenkmal: Im 20. Jahrhundert haben bis zu 90% der jungen Männer eines Jahrgangs das Maurerhandwerk erlernt und das soziale Gefüge des Dorfes nachhaltig durch das Maurerhandwerk geprägt, so dass der Ort Lüchtringen als GMaurerdorfH bekannt war. Zur Erinnerung an diese Maurertradition wurde im Jahr 1999 das aus Spenden finanzierte Denkmal des Lüchtringer Maurers errichtet.

Höxter / 27.07.2018 (TKu). Die Wald- und Flächenbrandgefahr in Höxter ist auf die Gefahrenstufe vier (zweithöchste Stufe) erhöht worden. Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, besteht sowohl für Wälder als auch für Grasflächen eine hohe Brandgefahr! Der Walddboden und die Vegetation sind knochentrocken! In den Kreisen Höxter und Holzminden hat es in den vergangenen Tagen bereits an vielen Stellen gebrannt. Die Wald- und Wiesenbrände konnten jedoch allesamt schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch die heißen Temperaturen und wenigen Regenfälle der vergangenen Wochen sind sowohl Boden, als auch Gräser, Sträucher und Bäume ausgetrocknet. Insbesondere die umgestürzten Tannen und Fichten, die noch wegen Orkan Friederike im Wald liegen sind "furztrocken" und wirken wie Brandbeschleuniger!

Görlitz-Höxter / 02.-04.07.2018 (TKu). Der neue GW-Rüst für den Löschzug Höxter ist fast fertiggestellt. Eine Delegation, bestehend aus dem Leiter der Feuerwehr Jürgen Schmits, Löschzugführer Steven Noble, Vertretern der Stadtverwaltung und weiteren Kameraden, sind derzeit dabei, das neue Einsatzfahrzeug beim Hersteller „Brandschutztechnik Görlitz GmbH“ aus Görlitz abzuholen. Da noch einige wichtige Details besprochen werden müssen, dauert die Abholung insgesamt drei Tage. Der GW-Rüst ersetzt einen fast 30 Jahre alten Rüstwagen (RW2). Nähere Details gibt es demnächst hier auf der Seite. Die Bilder verdeutlichen bereits, wie das neue Fahrzeug von innen und außen aussieht.

Brenkhausen / 29.06.2018 (TKu). Die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Brenkhausen trauert um ihren Alterskameraden Ferdinand Von Kölln, der Mitte Juni im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Ferdinand von Kölln war ein Urgestein der Brenkhäuser Wehr. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er bereits das Feuerwehrfest im Mai diesen Jahres schon nicht mehr besuchen. Im Gegenzug besuchten ihn dafür aber Wehrleiter Jürgen Schmits, Fachbereichsleiter Stefan Fellmann von der Stadtverwaltung und Löschgruppenführer Sebastian Rothkegel während des Feuerwehrfestes bei ihm daheim, um ihn für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Gold auszuzeichnen. Wenige Wochen später verstarb der 88-Jährige. Ferdinand Von Kölln trat 1948 in die Freiwillige Feuerwehr ein und war bis zu seinem Übertritt in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr im Januar 1990 aktives Mitglied.

Höxter / 27.06.2018 (TKu). Lehrgänge zu Absolvieren gehört zum Alltag aller Feuerwehrleute. Zehn Feuerwehrmänner und vier junge Feuerwehrfrauen aus der Großgemeinde Höxter haben nun einen sogenannten Atemschutzlehrgang bestanden, der sowohl in Höxter als auch in Brakel durchgeführt wurde. Im praktischen Teil machten sich die Probanden hauptsächlich mit den Atemschutzmasken und den mehrere Kilogramm schweren Pressluftatmern vertraut. „Im Einsatz kommen noch weitere physische und psychische Belastungen sowie starke Hitze bei einigen Brandeinsätzen hinzu“, sagt Atemschutzausbilder Olaf Dittrich. Gemeinsam mit seinen Co-Ausbildern legte er besonderes Augenmerk auf die Registrierung und Zeitüberwachung der Trupps, da der Luftvorrat nur begrenzt zur Verfügung steht. In der praktischen Ausbildung waren die Feuerwehrleute unter anderem mit Atemschutzgeräten und unter Masken in der Stadt in Höxter unterwegs, was für einige Höxteranerinnen und Höxteraner zunächst ungewöhlich schien.